Reiseberichte

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Reisebericht von Markus RECKNAGEL:

Jedes Jahr verbringe ich mehrere Wochen in diesem faszinierenden Land und bereise die unterschiedlichsten Regionen. Kolumbien und seine verborgenen Ecken sind mir bereits so vertraut wie die Straßenzüge daheim in Deutschland. Eine Reise in dieses facettenreiche Gebiet kann ich nur empfehlen.



Februar 2014 – Kolumbien again: Ab ins Paradies… auf Abenteuersuche

Dieses Mal geht es nicht allein auf Reisen. Mein Sohn ist bei diesem Abenteuer mit dabei. Es sind Schulferien… wunderbar.

Am Nachmittag landen wir bei feuchtheißen Temperaturen in San Andres. Schon der Blick aus dem Flugzeugfenster lässt den Gedanken reifen, dass wir heute noch in das türkisblaue Wasser eintauchen müssen. Die Taschen schnell im Hotel abgeworfen, finden wir uns schon 20 Minuten nach der Landung mit einer Kokosnuss schlürfend am Strand wieder und lassen den Tag bei karibischen Rhythmen langsam ausklingen. Der Erholungseffekt setzt urplötzlich ein, obwohl wir bis hierher eine recht lange Anreise hinter uns haben.







San Andres ist mit Bilderbuchstränden und perfekten Karibik-Flair versehen – Providencia aber soll laut allen Recherchen noch „schöner“ sein. Die Insel zählt angeblich zu den 10 umwerfensten der Welt und belegt den 2. Platz. Davon wollen wir uns überzeugen – also fliegen wir mit einer kleinen Propellermaschine in 2000 m Höhe mit Blick auf Korallenriffe und Sandbänke noch weitere 20 Minuten zur Nachbarinsel Providencia.

Wir sollen nicht enttäuscht werden… Die Insel und ihr vorgelagerten Riffe sind das Tauch- und Schnorchelparadies schlechthin. Hier treffen sich alle, die im „großen Aquarium“ die Schönheiten unter Wasser genießen wollen. Schildkröten, Rochen und farbenprächtige Fische tummeln sich neben uns im Wasser. Echt unglaublich! Auch wer nur Schnorcheln möchte und nicht den Tauchgang in die Tiefe des Meeres unternimmt, wird mit einer einzigartigen Unterwasserwelt belohnt.




Providencia an sich bietet aber noch sehr viel mehr. So verbringen wir die nächsten Tage auf Dschungelwanderungen, umrunden die Insel mit dem See-Kajak, mieten Fahrräder oder Reiten mit den Pferden zunächst durch die Berge, um wenig später am Strand einen herrlichen Galopp hinzulegen. Reggae-Bars laden zu Drinks und zum Tanzen ein. Teilweise kann man schon ein wenig wehmütig werde, wenn man sieht wie lebensfroh und mit welcher Leichtigkeit man den Alltag eigentlich genießen kann. Die vielen Rastafaris und anderen Inselbewohnermachen es uns vor und zelebrieren einen sehr lebensbefreienden Lebensstil.




Kulinarische Erlebnisse bereichern die Eindrücke dieses kleinen Eilandes natürlich ebenso. Wer mag, geht mit den Fischern angeln und kann am Abend zwischen Languste, Fisch, Krebsen, Krabben und Muscheln wählen – alles frisch zubereitet!

Providencia lädt ein zum Relaxen, vor allem aber auch zum Erkunden…

Lust auf Meer? Dann nichts wie hin…

Euer Markus und (Theo)



März 2013 – Kolumbien: Nebelwälder, Karibik und Tierbeobachtung in den Llanos

Diesmal führte mich meine Reise zu allererst in den Chingaza Nationalpark. Die Laguna Siecha ist sicherlich eine der sehenswerten Highlights hier. Durch den dichten Nebelwald geht es immer am Ufer des Sees entlang. Dichter Nebel macht den Rückweg zu einem leichten Abenteuer. Etwa 60 km nordöstlich von Bogotá findet man die sagenumwobene Laguna de Guatavita, die zu den heiligsten Orten der Muisca gehörte. 1,5 h südwestlich der Hauptstadt liegt der Wasserfall Salto del Tequendama. Eine Übernachtung im Baumhaus lässt das Dschungelfeeling perfekt werden.




Nach Tagen im Unterholz ging es weiter an die Küste. An den Stränden der Johnny Key Islands oder auf den Sandbänken von El Aquario lässt es sich aushalten. Es wird behauptet, dass das Meer hier 7 Farben hätte. Ich zählte mehr und konnte mich gar nicht satt sehen. Die Unterwasserwelt hat viel zu bieten und auch ohne entsprechende Tauchausrüstung kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Rochen, bunte Fischschwärme und der Tanz der Medusen offenbaren ein völlig neues Farbspektrum.




Zuletzt besuchte ich die Llanos. Mit dem Aufenthalt hier erfüllte ich mir einen längst gehegten Reisetraum. Diese Region Kolumbiens gehörte bislang noch zu den weniger bekannten Touristenzielen. Dabei sind die Tierbeobachtungen hier spektakulär. 2009 verlieh die kolumbianische Regierung dem Gebiet den Titel des Reserva Natural. Von November bis März lässt es sich am besten Reisen. In der Trockenzeit sind die Tiere zahlreich unterwegs und versammeln sich an den Lagunen. Sicher, manchmal kann die Fahrt über Land etwas beschwerlich werden, doch die Erlebnisse entlohnen für die Strapazen.




Es ist unglaublich, welche Naturschönheiten bislang unbeachtet hier schlummern konnten und nur darauf warten endlich entdeckt zu werden. Auf gehts – packt eure Koffer und Reisetaschen. Ich komme definitiv wieder!

Adios, euer Markus


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