Aktivitäten in Kolumbien

Nicht nur die Kolumbianer selbst machen gern Sport. Auch dem Reisenden wird viel geboten, wenn dieser aktiv werden möchte.

Vor allem für Abenteurer hat Kolumbien dank seiner wilden Topographie und den einzigartigen Landschaftsbildern eine Menge zu bieten.









Wandern · Trekking · Bergsteigen

Kolumbien ist ein Land abseits ausgetretener Massentourismuspfade. Für Bergwanderer und Bergsteiger ist es mit seiner zerklüfteten Landschaft, seiner abwechslungsreichen Klimatypen sowie seiner einzigartigen farbenfrohen Flora und Fauna ein Paradies. Egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi, hier findet jeder einen Weg oder Berg, der ihm gefällt.


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In den Lagunen „ Laguna del Iguaque“ oder „Laguna de Guatavita“, sowie bspw. der Vulkan „Azufral“ sind gut für den Einstieg. Mehrtägig geführte Dschungelexkursionen führen Sie z.B. zur „Ciudad Perdida“ in der Sierra Nevada de Santa Marta. Allerdings kann an den heiligen Felsen nicht geklettert werden. Ein Kletter-Eldorado ist die Kleinstadt „Suesca“ mit ihren Sandsteinklippen. Die Nationalparks „Puracé“, „Nevado de Huila“ oder „Los Nevados“ bieten ebenso gute Felsen. Im Nationalpark „Sierra Nevada de Cocuy“ kann man unerforschte Gebiete, aber auch die alpine Gletscherwelt erkunden.
Informieren Sie sich jedoch immer über die aktuelle Sicherheitslage in den Gebieten.
Achten Sie vor allem in letzt genannten Gebieten auf eine ausreichende Anpassung an die Höhe, um der Höhenkrankheit zu entgehen.
Am besten ist es, seine eigene Ausrüstung mitzubringen, da vor Ort wenige Möglichkeiten zum Kauf vorhanden sind. Buchen Sie geführte Touren, berät Sie außerdem der Veranstalter.





Fahrradfahren · Mountainbiking

Die Kolumbianer selbst sind begeisterte Radsportler. Durch Rennfahrer wie Luis Alberto Herrera, Santiago Botero Echeverry oder Giovanny Berez genießt der Sport immer mehr Ansehen, mehr als in anderen südamerikanischen Ländern. Auch für Reisende gibt es viele gute Möglichkeiten.


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Viele Straßen sind asphaltiert. In Bogotá wird beispielsweise das Fahrradwegenetz kontinuierlich ausgebaut, an Sonn- und Feiertagen zwischen 7 und 14Uhr sind Teile des Stadtzentrums sogar autofrei. Ab und zu werden auch Nachtfahrten mit Polizeischutz durch die Hauptstadt organisiert.
Allgemein sollten Sie jedoch gut erkennbare Wege nutzen. Nicht alle Strecken oder Gebiete sind sicher. Klären Sie deshalb vorher immer die aktuelle Sicherheitslage ab.
Es gibt in größeren Städten Läden, die gutes Fahrradzubehör führen, Fahrradausleihstationen findet man hingegen selten.





Gleitschirmfliegen

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Gleitschirmflüge („parapente“) in Kolumbien geben die Gelegenheit diese außergewöhnliche Landschaft von oben zu betrachten. Ideale Thermik und erfahrene Begleiter zeigen Ihnen die Schönheiten des Landes von oben. Besonders sehenswert sind die Umgebung von Bucaramanga, Cañon de Chicamocha, sowie die Umgebungen von Bogotá, Calí und Medellín.





Rafting

Wildwasserfahrten sind noch wenig verbreitet in Kolumbien, werden aber sowohl bei Einheimischen, als auch bei Reisenden immer beliebter.


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Mit seinen zahlreichen Flüssen bietet das Land auch so einige Möglichkeiten zum abenteuerlichen Rafting. Im Departamento Santander, um San Gil, hat sich auf den Flüssen „Fonce“, „Chicamocha“ und „Suárez“ viel entwickelt. Auch in Cundinamarca, bei „Tobia“ kann man wilde Flussfahrten erleben. Nahe San Agustín, auf dem Río Magdalena sowie im Kaffedreieck auf dem „Barragánfluss“ kann man das Abenteuer „Rafting“ mitmachen.





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Tauchen

Kolumbien bietet auch in der Unterwasserwelt einen unglaublichen Reichtum an Fauna und Flora und ist somit ein Paradies für Taucher. Da das Land sowohl Karibikküste, als auch Pazifikküste sein eigen nennen kann, gibt es zahlreiche ausgezeichnete Orte, um Kolumbiens Unterwasserwelt näher kennen zu lernen. Die beliebtesten, interessantesten und teilweise gar unerforschten Gebiete findet man bei den Karibikinseln San Andrés und Providencia, den Islas del Rosario, den Islas de San Bernando sowie Cartagena, Taganga oder im Nationalpark Tayrona. An der Pazifikküste sind es die Inseln Gorgona oder Malpelo.





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Reiten

Reiten hat in Kolumbien eine lange Tradition, die immer noch anhält. Besonders in abgelegenen Dörfern oder Bergregionen ohne Straßenverbindung wird das „caballo“ (Pferd) immer noch als Transport- und Fortbewegungsmittel genutzt.

Daher kann man auch in touristischen Gebieten ohne Probleme Pferde ausleihen und die Natur Kolumbiens hoch zu Roß genießen. Auf ferias (Jahrmärkte) werden „cabalgatas“ (Prozessionen zu Pferd) oder Rodeo gezeigt, wie z.B. auf der „Feria de las Flores“ in Medellín.





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Vogelbeobachtung

In der Vogelwelt zählt Kolumbien dank seiner vielseitigen Lebensräume zu einer der artenreichsten Gegenden der Welt. Hier findet man zahlreiche endemische oder sehr selten vorkommende Vögel.

In all den unterschiedlichen Regionen, ob Llanos, Küste, Hochland oder Dschungel – überall gibt es farbenfrohe, aufgeweckte oder zurückhaltende Arten zu bestaunen.
Im Allgemeinen ist jedoch nicht nur die Vogelbeobachtung eine Reise wert, sondern die Tierbeobachtung allgemein ist in Kolumbien abwechslungsreich und spannend.





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Tanzen

Kolumbien ist ein Land mit viel Musik und Tanz. Auf zahlreichen Festen und Festivals bieten die Künstler ihr Können dar. Reisende, die allerdings die gesehenen Schritte selbst intensiv lernen wollen, können, vor allem in den Großstädten, am Tanzunterricht teilnehmen.





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Nachtleben

Nicht nur tagsüber kann in Kolumbien kräftig auf Festen und Festivals gefeiert werden, sondern auch nachts bieten die großen Städte des Landes eines der vielfältigsten Nachtleben Südamerikas.


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